23. Dezember 2017

Das dreiundzwanzigste Türchen öffnet sich…

…und enthält heute 3 Kostbarkeiten für Schleckermäulchen.

Über die Blütenmeerimkerei

Eingebettet in die Niederung der Unteren Havel an der Grenze zu Sachsen-Anhalt und nur rund siebzig Kilometer nordwestlich von Berlin gelegen, erstreckt sich der Naturpark Westhavelland als umfangreichstes Großschutzgebiet Brandenburgs. Ob leuchtend gelbe Weideflächen mit Löwenzahn im Mai, duftende Robinienhaine im Juni oder blühende Lindenalleen im Juli – der Naturpark Westhavelland bietet einzigartige Bedingungen, um in engem Umkreis besondere Sortenhonige zu ernten.

Die beiden Imker, Christoph und Sebastian, arbeiten nach den strengen Bioland Richtlinien, deren Einhaltung mindestens einmal jährlich überprüft wird. Neben den Honig- und Wachsanalysen durch die Biokontrolle, lassen sie ihre Sortenhonige regelmäßig durch unabhängige Labore untersuchen, die dann eine Sortenbezeichnung vorschlagen. So sind sie auf der sicheren Seite – und die Kunden wissen, was im Glas ist.

BLÜTENMEER! Dieser schöne Name ist bei den beiden Imkern Programm. Sie haben wirklich ausgefallene und verschiedene Sortenhonige in ihrem Sortiment. Jede Geschichte zum Honig, die sie zu erzählen haben, bestätigt mir ihre Liebe und Hingabe zum Beruf. Imker aus Leidenschaft.

Meine Lieblingsgeschichte ist die vom Weissdornhonig. Für diesen sortenreinen Honig reisen die Bienen nämlich auf eine Insel, die in einem Waldsee in Brandenburg liegt. Im Mai bietet diese Insel ein besonderes Schauspiel: ein Meer an blühenden Weissdornbüschen. Die Bienen werden für diesen Honig extra auf diese Insel gerudert. Anders würden sie niemals dorthin kommen. Bienen fliegen nämlich nur ungern übers Wasser. Da der Weissdorn auf der Insel die einzige Trachtquelle für die Biene ist, ist dieser Weissdornhonig von unnachahmlicher Reinheit.
Schön, oder? Hach.

Unser heutiges Türchen enthält gleich drei der Köstlichkeiten.

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Phaceliahonig

Die Phacelia auch als Büschelschön bekannt, ist eine blau-violett blühende Pflanze, die in der Landwirtschaft als Gründüngung angebaut wird. Honigbienen sammeln während der Blütezeit eifrig den duftenden Nektar und dunkel-violetten Pollen. Phaceliahonig riecht nach Sommerfeldern und hat ein fein-blumiges Aroma. Dieser Phaceliahonig ist feincremig und hat eine weißliche Farbe.

Sonnenblumenhonig

Dieser Honig entführt zu einem Spaziergang in ein sommerliches Sonnenblumenfeld: Es duftet nach den Blüten in der Sonne – und die Süße des Sommers liegt in der Luft. Leider ist es nicht leicht diesen Honig in Deutschland regelmäßig zu ernten, da nicht jede Sonnenblumensorte für die Bienen Nektar spendet. Sonnenblumenhonig aus Deutschland ist mittlerweile eine echte Rarität. Der Sonnenblumenhonig hat eine schöne, knallgelbe Farbe. Geruch und Aroma sind sehr fruchtig.

Kornblumenhonig

Die Kornblume als ungeliebtes Kraut in der Landwirtschaft, ist aus unserem Landschaftsbild fast verschwunden. Nur auf den biologisch bewirtschafteten Äckern Brandenburgs finden die Bienen größere Mengen der sonst so selten gewordenen Blüten. Sie liefern einen einzigartig neongelben Nektar, aus dem durch die Bienen ein wunderbar golden aromatischer Kornblumenhonig entsteht. Eine wahre Kostbarkeit aus der Natur und eine Köstlichkeit für Honigfreunde!

Quelle: bluetenmeer-imkerei.de

Die Honige der beiden Jungs und ihren Bienchen sind wirklich ’ne Wucht! Ich bin hin und weg. Zurzeit tue ich mich an dem Phaceliahonig genüsslich. Diesen tollen Geschmack möchte ich euch nicht vorenthalten. So habt ihr jetzt die Gelegenheit sowohl an die weißgelbe als auch an zwei goldgelbe Köstlichkeiten zu gelangen. Kommentiert und teilt den Beitrag und summ summ summ schwirrt euer Name in den Lostopf.

Ran an das lecker Zeugs!